Auf dem Zeitstrahl ihres Lebens zielen wir ziemlich genau in die Mitte, wenn wir die Anstellung als Klassenlehrerin der Unterstufe an unserer Schule finden wollen.
Es war 1991, das Jahr als Rahel Wanzenried die 1. Klasse mit 24 Schülerinnen und Schülern als junge Frau Baumgartner übernahm: „Wir waren eine sehr lebhafte Bande gewesen, aber die Lehrerin hat uns gut geführt, sie blieb ruhig und war einfach lieb. Sie behandelte alle gleich, niemand musste sich benachteiligt fühlen.“ Das sind die Ausführungen einer heute bald 30 jährigen Frau, die sich an den geglückten Anfang ihrer Schulkarriere erinnern kann.
Als die Schülerzahl einen kurzfristigen Einbruch erhielt, arbeitete Rahel Wanzenried als Teilpensenlehrkraft, doch nach einem Jahr konnte sie das Klassenlehreramt wieder übernehmen. Bis 1999 blieb das so, erst die privaten Veränderungen drängten Rahel dazu in der Schularbeit abzubauen.
In den vergangenen 11 Jahren diente Rahel unserer Schule als Teilpensenlehrerin wöchentlich an einem Tag. Sie vermittelt den Kindern gerne und fachgerecht Mathematik und wichtige NMM-Themen, die biblischen Geschichten erzählt sie so, dass die Schüler die übertragenen Inhalte ihrem Alter entsprechend verstehen und die Wertvorstellungen auch in ihren sozialen Erfahrungen nutzbar machen können. Den Klassenlehrerinnen ist sie eine angenehme, hilfsbereite Kollegin.
Selber hat sie nicht aufgehört zu lernen. Zurzeit bildet sie sich in der Methodik und Didaktik des Frühfranzösisch ab der 3. Klasse weiter. Als der Umgang mit ICT für die Schule immer wichtiger wurde, hatte sie den Anspruch an sich einen intensiven Computerkurs zu besuchen. Rahel Wanzenried nimmt neue Herausforderungen wahr und es gelingt ihr, nebst dem intensiven Programm mit Familie, Haus-Um- und Neubau und privaten Kinderstunden ihre Lehrtätigkeit an unserer Schule kompetent auszuüben.
Wir danken ihr herzlich dafür!