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Die Schwarzen Brüder

Die 5./6. Klasse brachte den Inhalt dieser Geschichte auf sehr eindrückliche und berührende Art auf die Theaterbühne.

Auch wenn es das Jahr vor seiner Pensionierung ist, scheute Ruedi Trauffer den grossen Aufwand nicht, mit seiner Klasse ein grosses Theater einzustudieren.


Das lange Üben hat sich gelohnt: Die SchülerInnen erbrachten eine Meisterleistung!


Ein grosses Kompliment und ein herzliches Dankeschön an euch! Ihr habt mit einer alten tragischen Geschichte, deren Inhalt leider in der heutigen Zeit immer noch aktuell ist, die Zuschauenden auf sehr eindrückliche Art berührt und bewegt.

Die zum Teil sehr langen Texte sassen sicher. Es wurden Gefühle wie Liebe, Trauer, Wut, Freundschaft, Hoffnungslosigkeit oder rohe Gewalt "zum Greifen nahe" dargestellt. Passende Kostüme versetzen das Publikum in die Echtzeit.

Geräusche, Requisitenwechsel auf der Bühne, Beleuchtung… wurden von den SchülerInnen selbstständig und äusserst zuverlässig übernommen.

Die schwarzen Brüder ist ein Gemeinschaftswerk der deutschen Schriftstellerin Lisa Tetzner und ihres Mannes Kurt Kläber und eines der meistgelesenen Kinderbücher der Welt.
Das Buch erschien in zwei Bänden 1940/1941 und erzählt die auf Tatsachen beruhende Geschichte des kleinen Giorgio aus Sonogno im Verzascatal im Kanton Tessin in der Schweiz, der als Kaminfegerjunge eingesetzt worden war. Lisa Tetzner hatte in alten Chroniken von dem Schicksal solcher kleiner Jungen aus dem Verzascatal und anderen Tälern des Tessins gelesen, die wegen ihrer geringen Größe als Kaminfegerbuben (ital. Spazzacamini) in Mailand eingesetzt worden waren. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden diese Buben aus wirtschaftlicher Not zu diesem Einsatz nach Norditalien verkauft. Viele kamen bei der gefährlichen Arbeit ums Leben.