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Besuch in Strmilov

Schon zum siebten Mal fand in diesem Schuljahr ein Schüleraustausch statt.

Seit 1994 pflegt unsere Schule Kontakte zu den Lehrkräften und SchülerInnen unserer tschechischen Partnergemeinde Strmilov. Nach dem Besuch der tschechischen Gäste im vergangenen Herbst bei uns in Trubschachen reisten nun in der ersten Frühlingsferienwoche 13 Jugendliche aus unserem Dorf, begleitet von Ruedi Trauffer und Regina Röthlisberger, nach Südböhmen.

 

Ein Briefwechsel war dem Austausch vorausgegangen. Die SchülerInnen waren für eine Woche in der Familie ihrer Briefpartner untergebracht und versuchten auf verschiedenste Weise, die sprachlichen Barrieren zu überwinden.

Die engagierte Lehrerin Hana Tylkova hatte für uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Programm

  • In aller Frühe empfing sie uns nach der nächtlichen Busfahrt in Prag und zeigte uns auf einem Rundgang die Schönheiten dieser alten Stadt. Beim Mittagessen machten wir auch schon erste Erfahrungen mit tschechischen Spezialitäten. Auf der dreistündigen Eisenbahnfahrt nach Südböhmen waren dann nicht mehr alle Augen offen, um die vielen Landschafts-eindrücke aufzunehmen.
  • Am Sonntag war in der Turnhalle ein Unihockeyturnier angesagt, das von der einheimischen Sportlehrerin perfekt organisiert und magistral geleitet wurde.
  • Am Montag führte uns ein kleiner Bus durch eine Landschaft mit dem Namen „tschechisches Kanada“ in die Nähe der österreichischen Grenze. Wir bestiegen die eindrückliche Burgruine Landsteijn, besichtigten die umfangreichen Bunkeranlagen und Grenzbefestigungen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die aber nach der erzwungenen Abtretung der sudetendeut-schen Gebiete an Deutschland nutzlos wurden. Danach prüften wir in einem nahe gelegenen Kletterpark unsere Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit.
  • Am Dienstag vergnügten wir uns zuerst im Erlebnisbad von Jindrichuv Hradec, bekamen danach einen Einblick in die Organisation der städtischen Feuerwehr und erlebten im Schlossmuseum, mit welchen Kulturschätzen dieses Land gesegnet ist.
  • Den Mittwoch verbrachten wir wieder in Strmilov. Zuerst besuchten wir während zweier Lek-tionen den Unterricht, wo wahrscheinlich auch der letzte Trubschächeler Gelegenheit hatte, seine eventuell vorhandene Überheblichkeit abzustreifen. Wir besichtigten danach den grössten Industriebetrieb des Dorfes, die Klebstofffabrik Kores und die traditionelle Weberei mit angeschlossener Kaffeerösterei. Im Restaurant wartete wieder ein gesponsertes Mittag-essen auf uns, das wir mit einer Strophe des „Truberbuebs“ zu verdanken versuchten. Einmal mehr waren wir beeindruckt von der Gastfreundlichkeit, die uns überall begegnete.

Der Abschied am Bahnhof fiel wie in früheren Jahren tränenreich aus. Alle wünschten sich in diesem Augenblick, dass die Kontakte aufrecht erhalten bleiben und weitere Austauschwo-chen stattfinden können.                       Ruedi Trauffer